Majoran, gerebelt

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Bio-Artikel Majoran, gerebelt
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Majoran, getrocknet

Herkunft und Verbreitung von Majoran

Majoran (Origanum majorana) gehört – wie Oregano -  in die Gattung Dost (Origanum) zu den Lippenblütlern (Lamiaceae). Er stammt ursprünglich aus Kleinasien. Das Verbreitungsgebiet seiner Wildform reicht weiter nach Norden als die des wärmebedürftigeren Oregano. Er wird bevorzugt in Mittel- und Osteuropa angebaut und ist für die traditionelle deutsche Küche eines der wichtigsten Kräuter. Volkstümlich wird er bezeichnenderweise wegen seines Einsatzgebietes Wurstkraut genannt, auch Bratekräutche(n) oder Kuchelkraut.

Eigenschaften von getrocknetem Majoran

Für Majoran gilt wie für Oregano, dass sein Aroma und Geschmack je nach Bodenbeschaffenheit und Klima des Anbaugebietes deutlich variiert. Die ätherischen Öle des Majoran haben eine ganz andere Zusammensetzung, deshalb unterscheidet er sich im Geschmack von Oregano: er ist feiner und süßlicher, die Thymolkomponente fehlt. Majoran wurde in der Volksmedizin schon lange wegen seiner antibakteriellen und fungiziden Wirkung geschätzt, er gilt als appetitanregend und wohltuend für die Verdauung fetthaltiger und kräftigerer Kost.

Verwendung von getrocknetem Majoran

Getrockneter Majoran ist eine der wichtigsten Komponenten bei der Herstellung von Würzmischungen von Wurst – am bekanntesten wohl in  Leberwurst. Majoran würzt Lamm und Hammel, Rind, Schwein, Gans, Pute und findet sich in vielen Rezepten für Wild, dann fast immer in Gemeinschaft mit den für Wild charakteristischen Gewürzen Pfeffer, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren. Für die Herstellung unterschiedlicher Arten von Schmalz – oft in Kombination mit Zwiebel und/oder Apfel spielt er eine wichtige Rolle.
Aber Majoran ist nicht auf die Wurst- und Fleischküche festzulegen. Eier-  und Pilzgerichte kann er ebenso verfeinern, wie deftige Kartoffelgerichte und Eintöpfe. Gemüse (Möhren, Rote Bete, Kohl, Kürbis, Lauch, Zucchini, Zwiebel) und Hülsenfrüchte profitieren von dem  feinwürzigen Aroma. Bei allen Gerichten sollte Majoran wegen der Flüchtigkeit des Aromas erst zum Schluss des Kochens zugefügt werden.
Majoran findet sich als Bestandteil der Kräuter der Provence, passt also auch zu den mediterranen Gewürzkräutern.

Hinweis

Wenn in Rezepten aus dem westasiatischen Raum als Zutat Majoran angegeben sein sollte, handelt es sich eher um syrischen Majoran bzw. Oregano (Majorana syriaca syn. Origanum syriacum), arabisch zahtar. Dieses Gewürzkraut ist aromatischer als der herkömmliche Majoran, liegt geschmacklich zwischen Majoran und Oregano mit Anklängen an Thymian. Wer den authentischen Geschmack liebt, nimmt statt europäischem Majoran lieber Thymian oder Bohnenkraut.

Bio-Artikel: DE-ÖKO-037
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